Walbeobachtung Azoren

Türkisfarbenes Wasser und Felsformationen an der Algarve-Küste mit Kajaks
Atlantikküste Portugals
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Eine der besten Adressen Europas

Mitten im Atlantik gelegen, profitieren die Azoren von einer besonderen geografischen Lage: Die Inselgruppe liegt nahe an tiefen Meeresgräben, in denen sich zahlreiche Walarten ganzjährig oder auf ihrer Wanderung zwischen Futter- und Fortpflanzungsgebieten aufhalten. Diese Kombination hat die Azoren zu einer der besten Adressen Europas für Walbeobachtung gemacht, mit einer Artenvielfalt, die in dieser Form auf dem europäischen Festland kaum zu finden ist.

Das Wichtigste auf einen Blick

Pottwale: die Stammgäste der Azoren

Pottwale zählen zu den zuverlässigsten Sichtungen rund um die Azoren, da sie sich anders als viele andere Walarten das ganze Jahr über in den tiefen Gewässern der Region aufhalten. Die Tiere tauchen für ihre Jagd auf Tintenfische oft mehr als tausend Meter tief und bleiben dabei teils über eine Stunde unter Wasser, bevor sie zum Luftholen an die Oberfläche zurückkehren. Diese Auftauchmomente, oft begleitet vom charakteristischen, schräg nach vorn gerichteten Blas, gehören zu den eindrucksvollsten Momenten einer Bootstour.

Delfine und saisonale Großwale

Neben Pottwalen sind rund um die Azoren regelmäßig verschiedene Delfinarten unterwegs, darunter Große Tümmler, die häufig in größeren Gruppen auftreten und Boote neugierig begleiten. Zur Hauptwanderzeit im Frühjahr ziehen zudem größere Wale wie Blauwale und Finnwale auf dem Weg zu ihren Sommerrevieren durch die Gewässer der Azoren, was diese Jahreszeit für Walbeobachtungen besonders attraktiv macht.

Ausgangspunkte für Bootsausflüge

Die meisten Walbeobachtungstouren starten von Ponta Delgada, der Hauptstadt der Insel São Miguel und größten Stadt der Azoren. Auch von anderen Inseln der Gruppe, etwa Pico, werden regelmäßig Ausfahrten angeboten. Pico war historisch eines der Zentren des Walfangs im Atlantik, heute erinnern alte Beobachtungstürme, sogenannte Vigias, an diese Zeit und werden inzwischen genutzt, um Wale von Land aus zu erspähen und die Boote per Funk zu den Tieren zu lotsen.

Vom Walfang zum Walschutz

Die Geschichte der Azoren ist eng mit dem Walfang verbunden, der bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts betrieben wurde. Seit dem Ende des kommerziellen Walfangs hat sich die Region zu einem Zentrum des nachhaltigen Walbeobachtungstourismus entwickelt, bei dem viele Anbieter auf einen respektvollen Umgang mit den Tieren achten und feste Abstände sowie Beobachtungszeiten einhalten.

Weitere Naturerlebnisse auf den Azoren

Wer die Azoren besucht, kombiniert Walbeobachtung häufig mit weiteren Naturaktivitäten wie Wandern zu vulkanischen Kraterseen, Tauchen oder Schnorcheln in den klaren, vulkanisch geprägten Gewässern. Auch die Inselhauptstadt Ponta Delgada selbst mit ihrer historischen Altstadt lohnt einen eigenen Aufenthalt.

Praktische Hinweise

Beste Reisezeit

Die Hauptsaison für Walbeobachtung liegt im Frühjahr und Frühsommer, wenn zusätzlich zu den ganzjährig präsenten Pottwalen auch wandernde Großwale wie Blauwale die Region durchqueren. Pottwale und Delfine lassen sich jedoch mit guten Chancen über einen Großteil des Jahres beobachten. Einen Überblick über das Klima der Azoren, das sich deutlich vom Festland unterscheidet, gibt die Seite Wetter in Portugal.

Ablauf einer Tour

Klassische Touren dauern meist zwischen zwei und vier Stunden und starten mit modernen Beobachtungsbooten. Da die See auf offenem Atlantik auch bei ruhigem Wetter Bewegung haben kann, empfiehlt sich für empfindliche Personen entsprechende Vorbereitung gegen Seekrankheit.

Fazit

Kaum eine andere Region Europas bietet eine so hohe Wahrscheinlichkeit, Wale in freier Wildbahn zu beobachten, wie die Azoren. Die Kombination aus ganzjährig präsenten Pottwalen, verschiedenen Delfinarten und saisonalen Großwalen macht die Inselgruppe zu einem der eindrucksvollsten Naturziele im gesamten portugiesischen Staatsgebiet.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion von portugal-post.de inhaltlich geprüft und freigegeben.

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